Ohren anlegen ohne Skalpell

Abstehende Ohren – narbenfreie Korrektur 

 

Abstehende Ohren mögen durchaus charmant wirken – die meisten Betroffenen sind jedoch einem großen Leidensdruck ausgesetzt. Manche werden als Kinder deshalb gemobbt und fühlen sich ausgegrenzt. Nicht selten sind sie dem allgemeinen Spott ausgesetzt. Die „Segelohren“ sind da noch ein verhältnismäßig gutmütiger Begriff. Schlimmer wird es, wenn Segelohr-Besitzer als „Dumbos“ oder „fliegende Elefanten“ bezeichnet werden oder Außenstehende ihre Ohren mit „offenen Autotüren“ vergleichen.

 

Frauen greifen gerne zu einem Trick und verstecken ihre Ohren unter langen, wallenden Haaren. Männer und Kinder tun sich da schon etwas schwerer. Nach Angaben der Österreichischen Gesellschaft für Plastische- Ästhetische Chirurgie gehört das Anlegen der Ohren zu den fünfzehn häufigsten Operationen im kosmetischen Bereich. Interessant ist vor allem die innovative Fadenmethode, die ambulant durchführt wird und keinerlei Narben hinterlässt.

 

Die herkömmlichen Operationsmethoden

 

Die Ursache für abstehende Ohren ist einfach. Meist liegt eine Fehlbildung des Ohrknorpels vor, die sehr leicht operativ korrigiert werden kann. Die ersten Verfahren für diese Korrektur wurden bereits vor rund tausend Jahren entwickelt. In den 60er Jahren entstanden schließlich drei Operationsmethoden: die Nahttechnik, die Schnitt-Nahttechnik und die Ritztechnik. Bei allen drei Methoden wird der Ohrknorpel freigelegt und anschließend chirurgisch verändert. Alle drei Methoden gelten als relativ einfach und werden meist ambulant durchgeführt. Allerdings besteht ein gewisses Infektionsrisiko. Es kann zu Nachblutungen und Entzündungen kommen. Außerdem müssen sich die Betroffenen schonen, was vor allem Kindern oft schwerfällt. Sie müssen bis zu sechs Wochen auf das Toben verzichten. Außerdem müssen sie wochenlang jede Nacht einen speziellen Verband tragen, damit die operierten Ohren nicht abknicken. Wer älter als 14 ist, muss die Kosten außerdem selbst tragen. Die Krankenkasse übernimmt bei Erwachsenen nur dann die Kosten, wenn wirklich große Fehler oder schwere psychische Probleme vorliegen. Außerdem werden bei Erwachsenen oft umfangreichere Eingriffe vorgenommen, die Ohren neu geformt oder verkleinert. All das erhöht natürlich das Infektionsrisiko.

 

Die moderne Fadenmethode

 

Aufbauend auf einer bestehenden Methode wurde im Haus der Schönheit die sogenannte Fadenmethode weiterentwickelt und verfeinert. Bei der Fadenmethode behält das Ohr seine natürliche Form und wird auch nicht am Schädelknochen fixiert. Stattdessen legt der Chirurg Vektornähte an, die aus vier, sechs oder acht Punkten bestehen. Es kann auch – je nach Ohrform und Patient – eine Vierpunktnaht eingeflochten werden. Im Haus der Schönheit erhält der Patient während des Eingriffs einen Spiegel. Er kann den Eingriff also mitverfolgen und erhält garantiert genau die Ohren, die er sich wünscht. Der Prozess dauert bis zu einer Stunde und wird immer unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Schmerzen verspürt der Patient deshalb nicht. Die Patienten sind nach einer kurzen Ruhepause am nächsten Tag wieder voll einsatzfähig. Sie können sich problemlos in der Öffentlichkeit zeigen und auch wieder zur Arbeit oder in die Schule gehen.

 

Die Vorteile der innovativen Fadenmethode

 

Die spezialisierte Fadenmethode hat gegenüber einer Operation zahlreiche Vorteile. Hier eine Liste mit den wichtigsten:

 

  • Es ist keine Operation, und es wird kein Skalpell eingesetzt.
  • Es entstehen keine Narben.
  • Bei der Einflechtung der Fäden entstehen keine Schnitte.
  • Der Ohrknorpel muss nicht freigelegt werden.
  • Der Patient muss weder Stirnband noch Verband tragen.
  • Der Patient kann sich anschließend problemlos in der Öffentlichkeit zeigen.
  • Der Patient ist am nächsten Tag voll arbeitsfähig.
  • Der Patient kann mitbestimmen, wie das Ohr angelegt werden soll.
  • Das Ergebnis wirkt absolut natürlich.
  • Ein operativerer Eingriff ist nicht zu erkennen.

 

So läuft der Eingriff ab

Der Eingriff erfolgt in einer ruhigen und entspannten Atmosphäre. Wenn der Patient Platz genommen hat, werden die Ohren mit einer Spritze örtlich betäubt. Anschließend wird über die Anthelixfalte des ersten Ohres eine Hydrodissektion – eine wasserstrahlassistierte Dissektion – vorgenommen. Das bedeutet eigentlich nur, dass das Ohr des Patienten mit einem feinen Wasserstrahl für den Eingriff vorbereitet wird. Das Gewebe des Ohres ist nach der Hydrodissektion einfacher zu formen, und die Nähte können leichter und problemloser angebracht werden. Die Anthelixfalte ist der Bogen der Ohrmuschel. Der Chirurg zeichnet nun ein, wie diese Falte in Zukunft aussehen soll. Anschließend werden kleine Fäden durch den Ohrknorpel geflochten, um die neue Anthelixfalte in die gewünschte Position zu bringen. Nun erhält der Patient einen Spiegel in die Hand. Er kann die neue Position begutachten. Falls er Änderungswünsche hat, können sie nun problemlos durchgeführt werden. Wenn Patient und Arzt mit dem Ergebnis zufrieden sind, wird das zweite Ohr genauso behandelt.

 

Kosten und Termin

 

Die Kosten für den innovativen Fadeneingriff belaufen sich auf ab 2400 Euro. Lassen Sie sich unverbindlich  über Ihre Möglichkeiten beraten!