Ich bin nicht eitel, ich habe auch kein Problem damit, wenn die Haare morgens nicht so sitzen, wie sie sollen. Seit ich der Pubertät entwachsen bin, fühle ich mich die meiste Zeit sogar wohl in meinem Körper. Insofern ist eigentlich alles in Ordnung – gäbe es da nicht so etwas wie Oberschenkel. Nein, genauer: überschüssiges Fett an Beinen und Po

Auf der Suche nach echter Hilfe

Jahrelang habe ich deshalb unzählige Cremes und Lotionen ausprobiert. Tinkturen zur Fettverbrennung aufgetragen, täglich Gels aus bunten Tuben einmassiert. Ich habe mich regelmäßig sportlich betätigt und viele Beauty-Anwendungen ausprobiert. Die Haut mag schöner geworden sein, die hartnäckigen Fettreserven wurden leider nicht weniger. Dann habe ich von Dr. Jörg Dabernig aus Salzburg gehört, ein Fachmann in Sachen plastisch- ästhetischer Chirurgie und Fettabsaugung. Ich dachte mir – ich hole mir mal Rat von einem der schon viele Beine behandelt hat und vereinbarte ein Beratungsgespräch. Nach einem ausführlichen und sehr informativen Gespräch, vielen vorher-nachher Fotos und auch ausgerüstet mit zwei Kontaktpersonen, welche mir gerne Auskunft geben würden, verließ ich das Haus der Schönheit. Sollte ich oder sollte ich nicht? Ich habe mir dann einen Ruck gegeben und die zwei Kontakte angerufen und mich erkundigt wie die Fettabsaugung verlaufen ist, wie sie sich gefühlt haben und jetzt fühlen. Nach diesen Telefonaten war mir klar, ich möchte das auch. Ich vereinbarte ein zweites Beratungsgespräch und danach habe ich mir einen OP-Termin ausgemacht.

 

Zügiger Eingriff ohne Vollnarkose

Die OP wurde von Herrn Dr. Dabernig durchgeführt. Zur Vorbereitung wurden die Problemzonen auf meiner Haut markiert, die behandelt werden sollten. Mit reichlich Filzstift verziert, kam ich dann in die Anästhesie. Ich fand es sehr positiv, dass nur Dämmerschlaf und keine Vollnarkose nötig war. So war ich die ganze Zeit über wach und gleichzeitig angenehm betäubt. Von der eigentlichen Behandlung habe ich nur ein leichtes Vibrieren wahrgenommen. Schneller als gedacht waren insgesamt drei Liter Fett entfernt und ich bekam einen Miederanzug übergezogen. 

 

Die Tage nach der OP

Unangenehm sind eigentlich nur die ersten drei Tage nach dem Eingriff, weil die behandelten Zonen noch richtig angeschwollen sind. Das Gefühl dabei würde ich am ehesten mit einem ordentlichen Muskelkater vergleichen, der aber nur gut eine Woche anhält und mit der Zeit spürbar nachlässt. Insgesamt dauert der Heilungsprozess etwa vier Monate. Das endgültige Ergebnis lässt sich nach der OP übrigens nur erahnen. Der erste Blick auf meine Figur war gleich am Tag nach der OP. Ich wurde vom Mieder befreit und konnte duschen gehen und was soll ich sagen? Trotz der Schwellungen konnte ich meine „neue“ Figur schon sehen! Ich hatte keine Reiterhosen mehr und mein Hintern war wohlgeformt. Auch meine Umwelt bemerkte sofort eine Veränderung. Aussagen wie: „du schaust gut aus“ oder hast du abgenommen waren an der Tagesordnung.

Das nachher-Foto wurde 1 Woche nach der Fettabsaugung aufgenommen.

 

Das Ergebnis

Das optische Ergebnis ist wirklich beeindruckend. Wenn ich mich heute im Spiegel betrachte, kann ich mir das kaum noch vorstellen wie ich damals ausgesehen habe. Es ist jeden Tag eine Freude mich selbst zu betrachten. Allerdings kann ich jedem nur raten, die OP einem spezialisierten Team zu überlassen. Und ob eine OP sinnvoll ist, sollte jeder für sich entscheiden.

 

2018-01-19T14:09:30+00:00 19. Januar 2018|