Durch eine Lymphdrainage wird ein klares Therapiekonzept verfolgt. So soll das Missverhältnis zwischen der Leistungsfähigkeit der Lymphbahnen und der Menge des Gewebewassers ausgeglichen werden. Wer sich für einen Eingriff im Haus der Schönheit entscheidet, der trifft die richtige Wahl. Die manuelle Lymphdrainage ist nach der Operation im Nachsorgepaket enthalten. Die Narbenreduktion und die Wundheilung werden dadurch positiv beeinflusst.

 

Die manuelle Lymphdrainage

Sie gilt als sehr schonende Methode, um in einem verletzten Bereich Schwellungen zu verringern. Die Lymphbahnen werden dabei mit sanften Griffen unterstützt und die überschüssige Flüssigkeit wird abgebaut. Wenn der Flüssigkeitsüberschuss zu lange im Gewebe verbleibt, dann können im Laufe der Zeit Verhärtungen entstehen. Diese können der Mobilisation im Weg stehen. Die Effekte dieser Behandlung sind bei richtiger Anwendung sofort zu erkennen:

– Die Schwellung verringert sich
– Schmerzen lassen nach
– bessere Beweglichkeit

Narbenbildung und Wundheilung werden positiv unterstützt und dadurch sinkt auch das Infektionsrisiko. Die Lymphdrainage stellt nach Operationen am Bewegungsapparat eine perfekte Ergänzung zu den anfänglichen Mobilisationsübungen dar. 

 

Behandlungsfehler

Lymphdrainage nach plastischen Eingriffen: Vor allen Dingen nach einem Eingriff im Bereich des Gesichts (also Nasenoperation, Lifting oder Lid-Straffung) ist eine Schwellung im operierten Bereich sehr unangenehm und schmerzhaft. Die abfließenden Bahnen im Halsbereich werden geöffnet und bereits nach ein bis zwei Behandlungen geht die Schwellung zurück und der Effekt der OP wird sichtbar. Auch nach Unfällen, die keine Operation zur Folge hatten (also z. B. Verletzungen der Bänder im Sprung- oder Kniegelenk), ist eine Lymphdrainage sinnvoll.

Wer sich den Bewegungsapparat operieren lässt (insbesondere Operationen an den unteren Extremitäten, wie z. B. Hüft- oder Knieprothesen, Knöchelbrüche, Operationen mit Verschraubungen/Verplattungen, Kreuzband-Rekonstruktionen oder Achilles-Sehnen-Rupturen), sollte auf Lymphdrainagen setzen.

In welchen Bereichen kommt die Lymphdrainage zum Einsatz?

Gerade nach einer Gesichtslymphdrainage kann sich die Haut optimal entspannen. Es gibt hier unterschiedliche Einsatzfelder:

 

– Schwellungen nach Schönheits-Operationen
– geschwollene Augenlider in Form von Tränensäcken
– Akne
– migräneähnliche Kopfschmerzen
– Probleme im Bereich des Kopfes (z. B. Nebenhöhlen)

 

Wie wirkt die Lymphdrainage und warum ist sie so effektiv?

Die Lymphdrainage wird nach einem einfachen Prinzip ausgeführt. Entlang der Lymphbahnen wird mit sanften Bewegungen ein leichter Druck auf die Haut ausgeübt. Der Druck sorgt dafür, dass einerseits der Lymphfluss angeregt und andererseits die Funktion der Lymphknoten unterstützt wird. Auch eine Entspannung von Geist und Körper ist die Folge. Selbst gegen Kopfschmerzen wird die Lymphdrainage zur ersten Wahl. Die Massage entgiftet, entwässert, beruhigt und entschlackt. Die Abwehrkräfte werden gestärkt und durch die Kombination von Peelings und ätherischen Ölen, wird sie zum echten Wellnesswunder. 

 

 

Prä- und postoperative Ergänzung

Bei plastisch-chirurgischen Eingriffen ist vor und nach der Operation eine Lymphdrainage eine durchaus sinnvolle Ergänzung. Im Vorfeld wird die Heilfähigkeit des Gewebes verbessert und im Anschluss lösen sich Hämatome schnell auf. Zudem wird aus den Schwellungen die überschüssige Gewebsflüssigkeit effektiver abtransportiert und eine Verbesserung der Narbenbildung wird erzielt.

 

2018-02-05T15:09:18+00:00 5. Februar 2018|