Intimoperationen liegen im Trend

Die früher eher seltene Korrektur im Intimbereich zählt heute zu den regelmäßig durchgeführten Operationen in der plastisch- ästhetischen Chirurgie. Die Nachfrage wandelt sich dank Social Media zum Trend und das Interesse dafür ist in den letzten Jahren sprungartig angestiegen. Junge erwachsene Frauen fühlen sich ebenso angesprochen wie die Altersgruppe ab 40 Jahren. Neben ästhetischen Aspekten führen gesundheitliche Beschwerden zu der Überlegung, eine OP durchführen zu lassen.

Schamlippenkorrektur aus Gründen der Ästhetik

In den USA fand vor rund 20 Jahren die erste Vaginalkorrektur statt. Angeblich lenkten bald darauf brasilianische Stripperinnen das Augenmerk weg von der Funktionalität hin zur Ästhetik der Vulva. Sie argumentierten dabei mit ihren Verdienstchancen. Die Darstellung in den Medien hat einen starken Anteil an der Zunahme der Intimoperationen. Seit Neuestem berichten vermehrt junge Frauen unter 30 Jahren von ihren Korrekturen, wie es für andere kosmetische Eingriffe schon lange selbstverständlich ist. Um die Funktionalität im Intimbereich zu erhalten oder zu verbessern sind Operationen häufig die letzte verbleibende Möglichkeit.

Gründe, die eine Entscheidung begünstigen

Die Korrektur der Schamlippen zählt heute zu den häufig durchgeführten Intim-OPs, die ein Schönheitsideal anstreben. Andere verspüren eine Behinderung beim Sex, wenn die Schamlippen zu groß sind. Einige Frauen klagen über Schwierigkeiten beim Sport wie Reiten oder Radfahren mit Wundreiben und Entzündungen bis hin zu Blutungen. In diesen Fällen verkleinert der Chirurg die inneren Schamlippen oder füllt die äußeren auf.

Altersbedingte Veränderungen korrigieren

Frauen mit mehreren Geburten klagen häufig über eine Dehnung der Vagina mit gravierenden Auswirkungen. Hormonelle Veränderungen wie die Wechseljahre können ebenfalls Beschwerden verursachen: Das Lustempfinden ist gestört, es kann zu Problemen beim Wasserlassen kommen und es treten Missempfindungen bei Bewegungen auf. Wo konservative Behandlung nicht zum erwünschten Erfolg führt, verspricht eine Vaginalstraffung Abhilfe. Eigenfetteinspritzungen aus dem Bauch stabilisieren die Scheidenwände.

Tabuthema Intimzone

Mit Problemen im Intimbereich treten Frauen nur ungern in die Öffentlichkeit, wohingegen Brustoperationen ein viel diskutiertes Thema sind. Die ästhetische Korrektur liegt erst seit dem Auftreten der Intimrasur im Trend. Was die Behaarung sonst verdeckte, liegt nun bloß – und nicht jeder Frau gefällt, was sie sieht.

Risiken

Die Vaginalkorrektur nutzt Operationsmethoden, die jeder Chirurg im Studium erlernt. Die steigende Nachfrage fördert die Routine. Trotz der als sicher geltenden OPs gibt es auch hier Risiken und es kann vereinzelt  zu Komplikationen kommen. Kurz nach dem Eingriff können starke Blutungen auftreten, Wundheilungsstörungen und Infektionen sind möglich. Es kann auch zur Narbenbildung und zu Verwachsungen kommen. 

 

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