Ohren anlegen
ohne Operation und narbenfrei 

Abstehende Ohren können durchaus eine große psychische Belastung darstellen. Betroffene fühlen sich meist bereits im Kindesalter aufgrund dieses kleinen Makels ausgegrenzt und verspottet. Begriffe wie „Segelohren“ oder der häufig genutzte Vergleich zum Elefanten „Dumbo“ mögen Außenstehenden harmlos erscheinen, wirken auf den Leidtragenden jedoch sehr verletzend. 

Viele Frauen, die abstehende Ohren haben, versuchen, sie unter langem Haar zu verstecken. Männer wollen oftmals einen Kurzhaarschnitt tragen und können deshalb nicht auf diesen kleinen Kniff zurückgreifen. Studien haben mittlerweile eindeutig belegt, dass abstehende Ohren einen negativen Einfluss auf die Psyche haben. Aufgrund dessen übernehmen Krankenkassen bei Kindern bis zum 14. Lebensjahr die Behandlungskosten eines Eingriffs. 

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Ohren anlegen – mit der Fadenmethode

Die Medizin lebt von Forschung und Entwicklung, die Patienten immer neue Behandlungswege eröffnen. Auch bei der Korrektur abstehender Ohren konnte ein Verfahren erarbeitet werden, das ohne Skalpell auskommt. Die innovative Fadenmethode basiert auf dem Anbringen von Vektornähten. Je nach Notwendigkeit werden dabei vier, sechs oder acht Punkte gesetzt. Abhängig von der Ohrenform kann auch eine Vierpunktnaht zum Einsatz kommen. Im Gegensatz zur Operation erfolgt keine Fixierung am Schädelknochen, sodass der natürliche Schwung des Ohres erhalten bleibt. Ein bedeutender Vorzug dieser Methode ist das Mitspracherecht des Patienten während des Eingriffs. Mithilfe eines Spiegels kann er das Ergebnis währenddessen betrachten und jederzeit Änderungswünsche äußern. Des Weiteren entstehen keine sichtbaren Schnitte oder Nähte. Der Patient kann seinem Alltag ohne Einschränkungen direkt nach der Behandlung nachgehen. 

Vorzüge der modernen Fadenmethode

Die innovative Technik verspricht Patienten zahlreiche Vorteile gegenüber der klassischen Operation. Im Folgenden werden einige übersichtlich zusammengefasst.

  • kein operativer Eingriff notwendig
  • keine Narbenbildung
  • keine Freilegung des Ohrenknorpels
  • nach der Behandlung muss kein Verband getragen werden
  • keine sichtbaren Spuren des Eingriffs
  • der Patient ist direkt gesellschaftstauglich
  • keine Krankschreibung nötig
  • individuelle Korrektur möglich
  • natürliches Ergebnis

Behandlungsablauf

Zu Beginn wird der Bereich des Ohres mithilfe eines leichten Wasserstrahls für die nachfolgende Behandlung vorbereitet. Durch diese sogenannte Hydrodissektion wird das Ohrengewebe weich und lässt sich leichter formen. Auch die Fadensetzung wird dadurch erleichtert. Daraufhin widmet sich der zuständige Arzt dem Bogen der Ohrmuschel („Anthelixfalte“). Nachdem er den künftigen Verlauf dieser Falte auf die Haut gezeichnet hat, zieht er die medizinischen Fäden durch den Knorpel des Ohres. So kann der Sitz der Falte korrigiert werden. Im Anschluss daran kann der Patient das erste Ergebnis begutachten und entscheiden, ob die Anlegung seinen Wünschen entspricht. Ist er noch nicht zufrieden, kann die Position auch nachträglich noch geändert werden. Sobald das Resultat seinen Vorstellungen gerecht wird, folgt die Behandlung des anderen Ohres nach der gleichen Vorgehensweise. 
Der nicht operative Eingriff ist für den Patienten selbstverständlich schmerzfrei. Eine Lokalanästhesie stellt sicher, dass die Region rund um das Ohr vollständig betäubt ist. Gleichwohl kann der Patient unmittelbar nach der Behandlung selbstständig nach Hause fahren.

Ohren anlegen – operative Behandlung abstehender Ohren 

Abstehende Ohren entstehen aufgrund einer Knorpelfehlbildung. Diese Dysgenesie kann durch eine Operation leicht behoben werden. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden erstmals solche Eingriffe vorgenommen. Seit den 1960er Jahren haben sich drei Standardverfahren durchgesetzt. Neben der bekannten Nahtmethode zählen die Ritz- sowie die sogenannte Schittnahttechnik zu den klassischen Operationen zur Behandlung abstehender Ohren. Allen Verfahren ist die Freilegung des Ohrenknorpels gemein, der anschließend chirurgisch korrigiert wird. Im Regelfall werden solche Operationen ambulant durchgeführt. Obwohl es sich bei diesen Methoden um Routineeingriffe handelt, besteht das Risiko von Infektionen. Entzündungen oder Nachblutungen können nicht ausgeschlossen werden. Darüber hinaus muss sich der Patient im Nachhinein bis zu sechs Wochen lang schonen. Insbesondere Kinder leiden unter dieser langen Ruhephase. Zum Schutz des chirurgisch behandelten Areals und um das Abknicken der Ohren zu vermeiden, ist das Tragen eines Verbands notwendig. Die Kosten einer derartigen Operation müssen ab 14 Jahren selbst übernommen werden. Im Erwachsenenalter tragen Krankenkassen die Behandlungskosten nur dann, wenn eine schwerwiegende psychische Belastung nachgewiesen werden kann. 

Behandlungskosten und Terminvergabe

Das Ohren anlegen mittels Fadentechnik kostet in der Regel ab 2.400 Euro. Für einen Kostenvoranschlag können Sie sich unverbindlich an Dr. Dabernig wenden. Gerne stehen wir Ihnen für ein umfangreiches Beratungsgespräch jederzeit zur Verfügung.

Beratungsgespräch
mit Dr. Jörg Dabernig

Dr. Jörg Dabernig ordiniert im Haus der Schönheit in Salzburg oder bei Optymed Medical und Beauty Spa in Rosenheim.

Bei einem ausführlichen Beratungsgespräch informiert er Sie gezielt und individuell über die Möglichkeiten bei Ihrer Augenlidkorrektur.

Durch die Kombination verschiedener Methoden, kann er Ihnen wieder zu einem strahlenden, offenen, wachen Blick verhelfen.

Kosten für das Ohren anlegen

ab €2400,-
  • Bei Ihrem ersten persönlichen Beratungsgespräch ermittelt Dr. Dabernig den konkreten Preis für Ihre individuelle Augenlidstraffung.

Dr. Dabernig berät Sie gerne

Vereinbaren Sie ein persönliches und unverbindliches Beratungsgespräch
in Salzburg oder Kolbermoor bei Rosenheim.