Fadenlifting – Gesichtsstraffung ohne Skalpell

Fadenlifting – Gesichtsstraffung ohne Skalpell

Der Begriff „Fadenlifting“ beschreibt eine moderne Gesichtsbehandlungsmethode der Hautstraffung. Hierbei handelt es sich um ein noninvasives Verfahren, das ohne operativen Eingriff auskommt.

Mithilfe einer Mikronadel werden besondere Fäden in das Fettgewebe der Unterhaut gesetzt, um das schwache Gewebe anzuheben und letztendlich zu straffen.

Die Behandlung dauert in der Regel nur wenige Minuten und erzielt einen sichtbaren Liftingerfolg.

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Einsatzmöglichkeiten

Ein Fadenlifting kann zur ästhetischen Straffung angewandt werden.

Meist werden folgende Bereiche des Gesichts behandelt:

  • Augenbrauenpartien und Schläfen
  • Kinnaufbau und -formung
  • Nasenformung
- Nasolabiallinien
  • Unterkiefer
- Mundwinkel („Merkel-Falten“)
  • Wangenpartien
- Bereich des Jochbeins

Resultate

Sofort sichtbare Ergebnisse: Die Methode überzeugt zunächst durch einen unmittelbar eintretenden Effekt. An den einzusetzenden Fäden befinden sich zumeist kleine Kegel. Beide Bestandteile sind aus Polymilchsäure und resorbierbar, d. h. sie lösen sich nach zwölf Monaten selbstständig auf.
Nachdem die Fäden eingebracht wurden, kann der Arzt aufgrund der bidirektional angeordneten Kegel den Gesichtsbereich nachträglich modellieren. Das Gewebe zieht sich zusammen und wirkt dadurch direkt dezent aufgepolstert. 

Nachhaltiger Effekt: Neben der sofortigen Straffung erzielt die Behandlung auch eine regenerative Wirkung. Aufgrund der schrittweisen Auflösung der Fäden wird die Polymilchsäure andauernd in das Hautgewebe abgegeben. Infolge dessen wird die Produktion des natürlichen Kollagens angeregt und so der Gesichtsbereich fortwährend gestrafft.

Allgemeine Informationen

Das Fadenlifting wird auch unter den Namen „Happy Lift“ oder „Silhouette Soft Lifting“ angeboten. Diese weiteren Bezeichnungen sind auf die straffende sowie formende Wirkung der Behandlung zurückzuführen. Ein Fadenlift kann prinzipiell im gesamten Gesicht angewandt werden. Im Zuge des Alterungsprozesses nimmt die körpereigene Kollagenproduktion ab und die Haut verliert an Elastizität. Durch ein Lifting können Falten geglättet und Konturen modelliert werden. Viele Patienten scheuen sich vor einem operativen Eingriff und den potenziellen Risiken einer solchen Behandlung. Konservative Methoden erfahren dadurch eine konstant steigende Nachfrage.

Insbesondere das schonende Fadenlifting ist eine gern genutzte Alternative zum klassischen Facelift. Das Verfahren hat in den vergangenen Jahren eine signifikante Weiterentwicklung erfahren. Nachdem zunächst keine selbstauflösenden Fäden genutzt wurden, galt das Fadenlifting als risikoreich. Daneben kam es des Öfteren vor, dass die Behandlung von unqualifizierten Ärzten durchgeführt wurde. Heutzutage gilt das Verfahren jedoch als sicher. Dies ist der stetigen Forschung und dem Einsatz innovativer und hochwertiger Materialien zu verdanken. Mit Komplikationen ist im Regelfall nicht zu rechnen.

Behandlungsablauf

Der nicht operative Eingriff findet häufig in der Gesichtsregion Anwendung. Erschlafftes Hautgewebe wird durch das Einführen resorbierbarer Fäden aufgebaut. Durch minimale Kegel, die sich im gesamten Verlauf des Fadens befinden, kann der Strang später nicht verrutschen. Vor Beginn der Behandlung wird die Lage präzise bestimmt, sodass ein optimales Ergebnis erreicht werden kann. Da die Fäden durch eine sogenannte Mikronadel eingesetzt werden, kann das Narbenrisiko minimiert werden. Die Wirkung eines Fadenlifts hält meist für ein bis drei Jahre.

Unterschiedliche Fadenarten

Bei einem solchen Lifting können diverse Fadentypen genutzt werden. Der zu wählende Faden ist dabei abhängig vom gewünschten Ergebnis sowie der zu behandelnden Gesichtspartie. So können einfache glatte Fäden, doppelte oder mit Kegeln (Widerhaken) versehene Fäden verwandt werden. Dabei kann der Fokus auf einen sofort sichtbaren Effekt oder eine Langzeitwirkung gelegt werden.

Einsatzmöglichkeiten in der Übersicht

Gesicht: Augenbrauen, Schläfen (Krähenfüße), Stirnbereich, Zornesfalten, Wangen, Nasolabialbereich, Mundwinkel (Marionettenfalten), Kinnmodellage, Unterkiefer

Körper: Hals, oberer Brustbereich, Oberarme, Bauch, Gesäß, Oberschenkel, Vaginalbereich (Straffung der Intimzone)

Vor- und Nachteile eines Fadenlifts

Positive Aspekte des Verfahrens
Der Hauptvorteil eines Fadenliftings liegt darin, dass eine Operation und die korrelierende Narkose vermieden werden. Weiterhin muss der Patient keine offensichtlichen Narben fürchten. Der Liftingeffekt ist direkt nach der Behandlung sichtbar und kann durch die Anregung der Kollagenproduktion nachhaltig gefördert werden. Mit dieser Methode können deutlich haltbarere Resultate erzielt werden als durch Unterspritzungen. Des Weiteren ist der Patient bereits kurz nach einem Fadenlift wieder gesellschaftstauglich. Im Gegensatz zur operativen Straffung, das eine wochenlange Erholungsphase erfordert.

Negative Aspekte des Verfahrens

Das Fadenlifting ist für Patienten, deren Hautalterung weit fortgeschritten ist, eher ungeeignet. Ist die Haut bereits stark hängend oder zu dick, wird die Methode nicht den gewünschten Erfolg erzielen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass die Fäden in den ersten Tagen nach der Behandlung sichtbar sind. Dies tritt dann auf, wenn die Fäden zu oberflächlich eingeführt wurden. In der ersten Phase nach dem Eingriff sollte darauf geachtet werden, dass eine übertriebene Gesichtsmimik unterdrückt werden muss, um das Ergebnis nicht negativ zu beeinflussen.

Eignung für ein Fadenlifting

Ein Fadenlifting kommt für Menschen bis zum mittleren Alter infrage. Ältere Patienten, deren Haut noch nicht übermäßig erschlafft ist, können ebenfalls durch diese Methode zufriedenstellende Resultate erzielen. Durch die Biokompatibilität und hohe Qualität des Materials ist eine Unverträglichkeit nahezu auszuschließen. Während der Behandlung ist keine Vollnarkose notwendig. Die einhergehenden Risiken einer Anästhesie entfallen somit. 
Da bei diesem Eingriff keine überschüssige Haut abgenommen wird, empfiehlt es sich, bei einer ausgeprägten Hauterschlaffung auf ein operatives Lifting zurückzugreifen.

Grundsätzlich sollte der Patient über einen guten Gesundheitszustand verfügen. Eine Schwangerschaft (inklusive der Stillzeit), Vorerkrankungen der Haut oder auch Autoimmunerkrankungen sollten vor einer Behandlung ausgeschlossen werden können. Liegt eine Vernarbungsstörung vor, sollte vorab in jedem Fall der Arzt informiert werden. Auch potenzielle Allergien gegen die Fadenmaterialien müssen im Vorfeld abgeklärt werden. Weiterhin wird bei Herpes sowie Akne von einem Fadenlift abgeraten, insofern der zu behandelnde Bereich davon betroffen ist.

Ärztliche Beratung und Aufklärung

Im Allgemeinen sollten sich Interessenten in einem umfassenden Beratungsgespräch durch einen Facharzt aufklären lassen. Er informiert über mögliche Risiken und kann abschätzen, ob die Methode im individuellen Fall angewandt werden kann. Hierbei kann der Patient alle offenen Fragen stellen und den gewünschten Effekt definieren.

Beratungsgespräch
mit Dr. Jörg Dabernig

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